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ars canoris:

Dead or Alive

Quantisierung von MIDI Spuren

Warum klingt ‘Computermusik’

oft künstlich?

Oder anders formuliert: wieso hört man sehr oft einen deutlichen Unterschied zwischen handgemachter Musik und Computer/MIDI Musik? MIDI (Musical Instrument Digital Interface) definiert kurz gesagt nur die Verbindung eines Musikinstruments mit einem Computer. D.h. erstmal ist kein Unterschied zwischen ‘echten’ und ‘midifizierten’ Instrumenten. Allerdings bieten Computer (und die jeweiligen DAWs) Möglichkeiten, gespielte Noten und Töne aufzuzeichnen und zu nachträglich bearbeiten. Zum Einen vereinfacht dies die Musikproduktion erheblich, zum Anderen ermöglicht es auch Musik (theoretisch) ‘fehlerfrei’ zu produzieren. Im Grunde lebt aber Musik (außer technoide Musik, die absichtlich maschinell klingen soll) von kleinen Längen- und Temposchwankungen (Timing, Microtiming, Groove) sowie Betonungen. Auch ist die Spielweise auf jedem Instrument unterschiedlich und muss für ein realistisches Hörempfinden auf z.B. einem MIDI Keyboard nachempfunden werden. Anhand eines kurzen Ausschnitts eines bekannten Stückes soll dies gezeigt werden. Alle Stücke sind der Einfachheit halber Mono und weder sorgfältig gemischt noch gemastert. Zuerst ein kurzer Ausschnitt des Originals: Text und Tabs gibt es auf ultimate-guitar.com. Den ganzen Song z.B. bei Amazon.
Am Computer eingespielt und exakt quantisiert ergibt sich dann folgender Sound. In der Pianoroll-Notation in Cubase sieht das so aus: Mit den selben Instrumenten, aber freier und ohne Quantisierung eingespielt, erhält man: Verwendete Instrumente:  - Vir2 Acou6tics  - VSL SE 1 + 2
Cubase Pianoroll
Cubase Pianoroll